Aktuell

Ein großes Gefühl der Zufriedenheit

Organisierte Nachbarschaftshilfe in der katholischen Seelsorgeeinheit Unterm Bernhardus sucht neue Helferinnen und Helfer

Sie hören alten und kranken Menschen zu. Sie gehen mit der demenzkranken Frau spazieren. Sie sorgen dafür, dass ein Pflegender für eine kurze Zeit aus seinem 24-Stunden-Dienst Entlastung bekommt. Nachbarschaftshelferinnen sind ein wichtiger Baustein der christlichen Gemeinden, der Gesellschaft. „Die Nachbarschaftshilfe ist ein unverzichtbarer Teil in unserem christlichen Auftrag“, sagt Pfarrer Daniel Psenner aus Bargau. Dort ist der St. Antoniusverein, in Bettringen der Elisabethenverein Träger dieses zutiefst solidarischen Dienstes. „Immer wieder passiert es“, sagt Christine Niederle, Einsatzleiterin in Bargau, „dass ich niemanden habe, der zu den Menschen gehen kann“. Ein bitterer Moment. Deshalb wünscht sie sich, wie ihre Kollegin im Amt, Claudia Rieg, dass sich mehr Frauen und Männer in der Nachbarschaftshilfe engagieren.

Dabei sind die Helferinnen eingebunden in ein Netzwerk der Unterstützung. „Wir bieten Fortbildungen und Begleitung für die Helferinnen“, erklärt Natalie Pfeffer von der Caritas. Die Mitarbeit in der organisierten Nachbarschaftshilfe könne eine Zeit sein, die bewusst genutzt wird, um Gutes zu tun und die Gesellschaft zu verbessern. „Vielleicht auch gerade nach dem Arbeitsleben“, so Natalie Pfeffer.

Etwas Sinnvolles tun, die Zeit mit Menschen teilen – das kann zu einem ganz besonderen Geschenk werden. „Die Dankbarkeit, die einem entgegenströmt, das ist schon etwas ganz tolles“, berichtet Gisela Krieger, die in Weiler in den Bergen unterwegs ist. Diese Hilfsstunden vermittelten ein Gefühl der Zufriedenheit. Weil sie grundsätzlich ein sehr hilfsbereiter Mensch ist, hat sich auch Sonja Burkhardt dazu entschlossen, im Kreis der Nachbarschaftshelferinnen zu wirken. Jetzt ist sie gemeinsam mit Claudia Rieg die Einsatzleiterin für Bettringen. „Wenn ich einen Menschen besuche, dann bin ganz bei ihm. Ich höre gerne zu und das Gefühl der Dankbarkeit ist riesig“, sagt Claudia Rieg.

Bei den Besuchen entstehen nicht selten Freundschaften und Vertrauen, je länger man eben ins Haus kommt. Aber auch untereinander treffen sich die Helferinnen regelmäßig, tauschen sich aus oder unternehmen etwas gemeinsam. „Die Fortbildungen“, ergänzt Christine Niederle, „bringen einen auch persönlich weiter“.

Wichtig ist den Nachbarschaftshelferinnen zu betonen, dass die Hilfe ganz individuell angeboten werden kann. Niemand muss sich für längere Zeit verpflichten, schon mit nur einem Dienst sei ihnen unter Umständen sehr geholfen.

„Wir waren so froh, dass die Nachbarschaftshilfe da war“. Diesen Satz hört Pfarrer Psenner oft in seiner Gemeinde. Und damit dies auch künftig so bleibt, ist jeder einzelne gefragt.

 

20.12.18/Dekanat Ostalb/Schwenk

Foto: v.l. Pfarrer Daniel Psenner, Gisela Krieger, Claudia Rieg, Christine Niederle, Sonja Burkhardt.

Info: Interessierte, die sich bei der Nachbarschaftshilfe engagieren wollen, können sich gerne im Pfarramt Bargau oder im Pfarramt Bettringen melden.

StCyriakus.Bettringen@drs.de 07171-987880

PfarramtStJakobus.Bargau@drs.de 07173-927050

20.12.18/Dekanat Ostalb/Schwenk

Foto: v.l. Pfarrer Daniel Psenner, Gisela Krieger, Claudia Rieg, Christine Niederle, Sonja Burkhardt.

Legende
 

SE  = Seelsorgeeinheit

BA  = Bargau

BE  = Bettringen

DE  = Degenfeld

WE = Weiler 

OB  = Pfarrkirche, Oberbettringen

AP = Altes Pfarrhaus, Oberbettringen 

UB  = Ottilienkirche, Unterbettringen

LH  = Auferstehung-Christi-Kirche, Lindenfeld-Hagenäcker

Li  = Haus Lindenhof

BER = Begegnungsstätte Riedäcker, Oberbettringen

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Kirchgasse 10
73529 Schwäbisch Gmünd

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