Pilgern - ein besonders Erlebnis

Jedes Jahr findet am 3. Sonntag nach Pfingsten in Oberelchingen das Fest der „Bruderschaft zu den sieben  Schmerzen Mariens“ statt, an dem zum 271. Mal  in ununterbrochener Reihenfolge Wallfahrer aus Bettringen und Umgebung teilnahmen. Am Samstag frühmorgens um 3 Uhr starteten die Wallfahrer, erfahrene, von denen manche schon über 50 mal dabei waren, erfreulicherweise auch neue, die gespannt waren, was sie auf diesem Weg erwarteten würde. Das Wallfahrtsbüchlein mit Gebeten und Liedern erleichtert den 42 km langen traditionellen Fußweg, der zunächst über den Furtlepass nach Treffelhausen führt, wo nach der Wallfahrtsmesse das Frühstück in einer Gaststätte eingenommen wurde. Anschließend geht es weiter durchs Roggental nach Geislingen und am Nachmittag von Beimerstetten über Seligweiler nach Oberelchingen.  Gegen 16 Uhr wurden am Ortseingang die 52 Fußwallfahrer, die die Strecke ganz oder in Teilen mitgepilgert waren Wallfahrer von Pater Ulrich Keller, begleitet von Ministranten herzlich empfangen. Er brachte seine große Freude zum Ausdruck und stellte insbesondere heraus, wie wichtig jedes Jahr die Bettringer Wallfahrt für das Bruderschaftsfest ist. Die Wallfahrt ist auch ein Fest der Begegnungen, denn die Freude über das Wiedersehen ist bei Oberelchingern wie Bettringern spürbar, zumal viele Pilger auch dort ihr Nachtquartier haben. Am Abend wurde in der Wallfahrtskirche die Marienvesper mit anschließender Lichterprozession gefeiert. Danach traf man sich noch im Antoniusheim, um den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Höhepunkt des Sonntags ist der Wallfahrsgottesdienst mit anschließendem „Hohen Umgang“, der Sakramentsprozession um die Klostermauern. Dieser führt die Wallfahrer um die ehemaligen Klostermauern zum Festaltar, während das Allerheiligste und das Gnadenbild der Schmerzensmutter Maria mitgeführt werden. Die Festpredigt hielt in diesem Jahr der ehemalige Weihbischof von Freiburg Rainer Klug. Wie jedes Jahr kamen noch viele Bettringer mit Bus oder Auto, um mitzufeiern und auch um die besondere Verbindung der Bettringer mit dieser Wallfahrt zu unterstreichen. Nach dem Mittagessen und der Verabschiedung der Pilger am Gnadenaltar trat eine kleinere Wallfahrtsgruppe den Rückweg an, der sie zurück bis Beimerstetten führte, wo bereits ein Bus zur Heimfahrt wartete.

Das gemeinsame auf dem Weg sein, das Ankommen vor dem Gnadenbild der schmerzhaften Gottesmutter, die feierlichen Gottesdienste in der Klosterkirche und die herzliche Aufnahme, welche die Wallfahrer auch in diesem Jahr in Oberelchingen erfahren durften, stellten ein beeindruckendes  Zeugnis christlichen Glaubens dar, machten die großen Anstrengungen lohnenswert und ließen die Wallfahrt zu einem Erlebnis werden, sodass sich viele Pilger schon auf die Wallfahrt im nächsten Jahr freuen.

 

 

 

Legende
 

SE  = Seelsorgeeinheit

BA  = Bargau

BE  = Bettringen

DE  = Degenfeld

WE = Weiler 

OB  = Pfarrkirche, Oberbettringen

AP = Altes Pfarrhaus, Oberbettringen 

UB  = Ottilienkirche, Unterbettringen

LH  = Auferstehung-Christi-Kirche, Lindenfeld-Hagenäcker

Li  = Haus Lindenhof

BER = Begegnungsstätte Riedäcker, Oberbettringen

Hier finden Sie uns

Seelsorgeeinheit Unterm Bernhardus
Kirchgasse 10
73529 Schwäbisch Gmünd

Kontakt

Rufen Sie einfach an unter

 

+49 7171 987880+49 7171 987880

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Sponsoren 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Seelsorgeeinheit Unterm Bernhardus