2014

Konzert der Gruppe Flügelschlag

Kirchweih und Segnung der Bleiverglasung im Meditationsraum

Franziskuspreis: Bischof Fürst zeichnet nachhaltige Initiativen aus Stuttgart. 7. Oktober 2014. Zum vierten Mal hat Bischof Gebhard Fürst Projekte und Initiativen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für die Schöpfung und das Klima engagieren. Den mit 6.000 Euro dotierten Hauptpreis überreichte er am Montagabend (6. Oktober) in Stuttgart dem Familienferiendorf Eglofs im Allgäu für das Projekt „Nachhaltiger Urlaub – der Natur ein Stück näher“. Den mit 2.000 Euro ausgestatteten zweiten Preis erhielt der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) für dessen Projekt „WELTfairÄNDERER“. Anerkennungspreise in Höhe von je 1.000 Euro gingen an die Katholische Spitalstiftung Horb am Neckar für das Zentrum „Jung & Alt“ sowie an die Katholische Seelsorgeeinheit Ebingen und Talgang mit dem Projekt „Vinzentinische Ersthelfer Albstadt“. Bischof Gebhard Fürst bescheinigte allen Initiativen, die sich um den Franziskuspreis beworben hatten, „gelebte Schöpfungsverantwortung in ihrem alltäglichen Handeln“. Besonders Christen seien zum nachhaltigen Handeln angefragt und herausgefordert, den eigenen Lebensstil zu überdenken, denn: „Nichts weniger steht auf dem Spiel, als eine Zukunft, in der auch künftig ein Leben in Frieden und in Menschenwürde möglich ist“. Gebhard Fürst mahnte an, dass ökonomische Zwänge nicht das letzte Wort haben dürften, wenn es um die Erhaltung und Bewahrung der Schöpfung ginge. Staatssekretär Klaus-Peter Murawski betonte im Namen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Schirmherr des diesjährigen Franziskuspreises, ohne vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kirchen, der Wirtschaft und den Kommunen könne der von der Landesregierung verfolgte Nachhaltigkeitsprozess nicht gelingen. Er sei dankbar dafür, dass die Kirchen die Bewahrung der Schöpfung verstärkt in den Fokus ihrer Verkündigung und ihres Handelns gestellt haben. Murawski dankte Bischof Fürst im Namen des Ministerpräsidenten, dass die Diözese Rottenburg-Stuttgart mit ihrer Klimainitiative „die Weichen in Richtung eines aktiven Klimaschutzes gestellt“ habe. Dazu gehörten zinsvergünstigte Darlehen, ein Nachhaltigkeitsfonds wie auch der Franziskuspreis. Bei der Nachhaltigkeitsstrategie als „Langfristprojekt“ müsse besonders die junge Generation einbezogen werden. Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller zeigte sich in seiner Laudatio beeindruckt davon, „wie Christen heute mit Kreativität, fachlicher Kompetenz und Gestaltungskraft bereit sind, Verantwortung in Kirche und Gesellschaft zu übernehmen und mit neuen Ideen und Konzepten zur Bewahrung der Schöpfung und zum Chancenausgleich sowie zur Steigerung der Lebensqualität sozial Benachteiligter beitragen“. In besonderer Weise gelänge diese beim diesjährigen Träger des Hauptpreises, dem Familienferiendorf Eglofs: „Das Projekt ‚Nachhaltiger Urlaub – der Natur ein Stück näher’ hat die Jury vor allem durch seinen partizipativen Ansatz überzeugt“, sagte Untersteller. Das Feriendorf werde durch das Projekt zum Ort gelebter und erlebbarer Nachhaltigkeit, an dem gerade auch sozial schwache Familien einen nachhaltigen Lebensstil kennenlernen und diesen als Impuls mit nach Hause nehmen könnten. Das Leitungsehepaar Hahn sorgt beispielsweise beim täglichen Frühstück dafür, dass anstelle süßer Müsli-Mischungen eine Getreidemühle auf dem Buffet steht. Es beteiligt zudem die Hausgäste an der Ernte und Weiterverarbeitung von selbst angebautem Obst. Dem Projekt „WELTfairÄNDERER“ des BDKJ bescheinigte Untersteller einen „vorbildlichen Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Mit Zeltaktionen auf Schulhöfen werden dieser Zielgruppe die Nachhaltigkeitsthemen Ökologie, Ökonomie und Soziales nahegebracht. Es werde aufgezeigt, wie jeder Einzelne zu mehr Nachhaltigkeit in der Welt beitragen kann. Das Zentrum „Jung & Alt“ der Katholischen Spitalstiftung Horb lobte Minister Untersteller für dessen weitgehend klimaneutrale Energieversorgung mit Hilfe einer Holzpellet-Heizung und einer Fotovoltaikanlage. Mit dem Anerkennungspreis werde die zur Kirchengemeinde Heilig Kreuz gehörende Spitalstiftung Horb zudem für ihre langjährigen Aktivitäten und das große Engagement auf dem Gebiet des kirchlichen Umweltmanagements und der erneuerbaren Energien gewürdigt. Für seine vielfältigen Verdienste um den Klimaschutz erhielt der Direktor der Spitalstiftung und Leiter des Kirchlichen Verwaltungszentrums in Horb, Peter Silberzahn, die Franziskusmedaille. Er ist unter anderem Gründungsmitglied der "Ökumenischen Energiegenossenschaft Horb", die in regenerative Energieträger investiert mit dem Ziel einer „Energiewende von unten“. Das Projekt „Vinzentinische Ersthelfer Albstadt“ habe durch seine soziale Ausrichtung und seinen ökologischen Bezug Vorbildcharakter, sagte Landesumweltminister Untersteller. In einem Meditationsgarten lernten Jugendliche die Schönheit der Natur kennen und schätzen. Das soziale Profil des Projekts sehe Besuche der Ersthelfer in Schulen, Heimen und Krankenhäuser vor, um Menschen in Not das Evangelium zu verkünden und beispielgebend Wege zur Bewahrung der Schöpfung aufzuzeigen. Im Juli 2007 wurde die diözesanweite Klimainitiative durch Bischof Gebhard Fürst ins Leben gerufen. Sie hat zum Ziel, schöpfungsgerechtes Handeln zu befördern, auszubauen, zu systematisieren und ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Zentrale Zielbereiche der Klima-Initiative sind: ökologische Bestandsentwicklung und nachhaltiges Bauen für über 5.000 Immobilien, nachhaltiger Umgang mit Energie, Verhaltensmotivation, Bewusstseinsbildung, Nachhaltigkeitserziehung und Multiplikatorenschulung sowie weltkirchliche Solidarität. Als Teil der Klimainitiative wird der Franziskuspreis seit 2008 alle zwei Jahre vergeben; satzungsgemäßes Ziel des Wettbewerbs ist die Förderung von schöpfungsgerechtem Handeln. Der Tag der Preisverleihung ist um den Namenstag des Heiligen Franziskus (4. Oktober). In diesem Jahr bewarben sich zehn Projekte um den Franziskuspreis. Der Text stammt von der DRS Homepage http://www.drs.de/service/presse/a-nichts-weniger-als-ein-leben-in-frieden-00005427.html 

Legende
 

SE  = Seelsorgeeinheit

BA  = Bargau

BE  = Bettringen

DE  = Degenfeld

WE = Weiler 

OB  = Pfarrkirche, Oberbettringen

AP = Altes Pfarrhaus, Oberbettringen 

UB  = Ottilienkirche, Unterbettringen

LH  = Auferstehung-Christi-Kirche, Lindenfeld-Hagenäcker

Li  = Haus Lindenhof

BER = Begegnungsstätte Riedäcker, Oberbettringen

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