Die Kirche St. Ottilia in Unterbettringen – „Ottilienkirche“

St. Ottilia, oder wie im Bettringer Sprachgebrauch, liebevoll „Ottilienkirche“ oder „Holzkirche“ genannt, ist die alte Kirche Unterbettringens und heute auch Friedhofskirche in Bettringen. Sie strahlt eine Zuflucht aus, ist Hoffnungszeichen auf die Auferstehung inmitten der Gräber und ist ein geistlicher Ort, der hilft, den Alltag für Gottes Wirklichkeit zu unterbrechen. Täglich machen Menschen einen Besuch bei der heiligen Ottilia, wenn sie vom Grab kommen oder zum Grab gehen, wenn sie einen Ruheplatz bei Gott brauchen, wenn sie Trost von der Gottesmutter ersehnen oder wenn sie für Familienangehörige, erkrankte Bekannte, Freunde und Verwandte ein Licht entzünden wollen.
 

Jeden Dienstag um 18.30 Uhr feiern wir in der Ottilienkirche die Eucharistie. 

Blick in die Baugeschichte

  • 1358 wird erstmals die „Holzkirche“ in Unterbettringen urkundlich erwähnt. Sie gehörte zu Besitzungen eines Gutshofes in Herdtlinsweiler. 1408 geht die Kirche in den Besitz des Gmünder Spitals über, was 1414 von Papst Martin V. bestätigt wird.
  • Im 15. Jahrhundert ist die Ottilienkirche eine Chorturmkirche im spätgotischem Stil. Der Altar dieser Kirche wird durch Bischof Johannes von Augsburg 1478 zu Ehren der heiligen Ottilia, der heiligen Barbara und der heiligen Katharina geweiht.
  • Zw. 1504 und 1510 dürften die gotischen Altarfiguren der Ulmer Schule geschaffen worden sein: Maria mit Kind, Ulrich von Augsburg, Katharina und Barbara sowie Ottilia und Leonhardt.
  • 1756 wird die Ottilienkirche durch das Langhaus im barocken Stil erweitert.
  • 1820 kommt die Ottilienkirche als Filialkirche zur Pfarrkirche St. Cyriakus in Oberbettringen.
  • 1847 stürzt die Holzdecke ein, 1848 schlägt der Blitz in den Turm. Die Schäden werden erst 1852/1853 beseitigt. Zugleich wird der Turm um zwei Meter erhöht.
  • 1933 werden die durchfeuchteten Außenwände saniert.
  • 1948 bis 1950 wird der Innenraum und die Altäre neu gestaltet. Den Altar weihte Bischof Carl Josef Leiprecht von Rottenburg.
  • 1954 wird die Reiser-Orgel durch Pater Odo von Württemberg geweiht.
  • 1955 werden zwei zusätzliche Glocken angeschafft: nun hat die Ottilienkirche vier Glocken zusammen mit der kleinsten um 1300 und der größte von 1502.
  • 1993/1994 wird der Altarsockel durch J. M. Hooe, Landberg, neu gestaltet und der Chorraum neu konzeptioniert.
  • 2005 und 2008 werden die Fassade und die Sakristei ehrenamtlich farblich saniert.

Legende
 

SE  = Seelsorgeeinheit

BA  = Bargau

BE  = Bettringen

DE  = Degenfeld

WE = Weiler 

OB  = Pfarrkirche, Oberbettringen

AP = Altes Pfarrhaus, Oberbettringen 

UB  = Ottilienkirche, Unterbettringen

LH  = Auferstehung-Christi-Kirche, Lindenfeld-Hagenäcker

Li  = Haus Lindenhof

BER = Begegnungsstätte Riedäcker, Oberbettringen

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